Bitte bewerten Sie auch uns auf Google mit einem einfachen Klick:

 

LogoYinYan

 Letzte Aktualisierung:
         28.12.2011

www.akupunktier.de

www.bioresonanz-hund.de

www.bioresonanz-pferd.de

www.laserakupunktur-hund.de

www.laserakupunktur-pferd.de

wurmbefall

Wurmbefall bei Hunden

Würmer stellen nicht nur für Hunde ein gesundheitliches Problem dar. Gerade im engen Zusammenleben von Hund und Mensch, im speziellen Kindern, wird das Risiko für Gesundheit und Leben oft unterschätzt.

Würmer, sogenannte Endoparasiten, schmarotzen je nach Art des Wurms zeitweise oder dauerhaft im Organismus ihres Wirts. Man unterscheidet zwischen Band- und Rundwürmern, während letztere nach dem Organsystem, in dem sie leben, nochmals differenziert werden.

Zu den Würmern des Verdauungstraktes zählen die Spulwürmer, Hakenwürmer, Peitschen- und Magenwürmer. Der Befall mit den einzelnen Wurmarten variiert sehr stark: so ist zum Beispiel die Spulwurminfektion weltweit stark verbreitet, der Hakenwurmbefall liegt bei etwa 5% deutschlandweit.

Die verschiedenen Bandwurmarten sind je nach Gebiet unterschiedlich weit verbreitet, allerdings ist ein Großteil der erwachsenen Hunde von ihnen befallen. Gerade Gebrauchshunde wie Jagd- und Hütehunde sind besonders gefährdet.

Würmer können jederzeit aufgenommen werden, aber gerade bei den Hunden, die oft im Kontakt mit anderen Artgenossen stehen oder Kleintiere wie Mäuse fressen, ist das Risiko einer Infektion besonders hoch. Es ist praktisch fast unmöglich, seinen Hund vor einem Wurmbefall zu schützen, denn auch durch das Totbeißen und Verschlucken von Flöhen und Haarlingen, die zu den Zwischenwirten im Wurmzyklus zählen, können Würmer übertragen werden.

Es ist schwierig, einen Wurmbefall beim Hund festzustellen, da die Eier mit bloßem Auge nicht zu erkennen und mit einer Kotprobe auch nicht jederzeit nachzuweisen sind. Die Wurmeier werden nicht kontinuierlich ausgeschieden, so dass eine negative Kotprobe nicht gleichzeitig auf einen negativen Wurmbefall schließen lässt.

Außerdem ist der Befall nicht unbedingt äußerlich ersichtlich. Krankheitserscheinungen wie Abmagerung, Durchfall oder stumpfes Fell treten erst bei einer sehr starken Verwurmung auf.

Auch für Menschen ist die Infektionsgefahr sehr hoch, und ein Befall kann schwere Erkrankungen hervorrufen. Der Fuchsbandwurm beispielsweise richtet hauptsächlich in Leber und Lunge kaum heilbare Schäden an, die zum Tod führen können. Bei engem Kontakt zum Haustier können die Wurmeier leicht in den menschlichen Organismus gelangen. Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, sollten Gesicht, Hände und Nahrungsmittel nicht vom Hund abgeleckt werden. Außerdem sollten Gemüse, Waldfrüchte und Pilze nie ungewaschen gegessen werden.

Eine Wurmkur stellt keine Prophylaxe wie beispielsweise eine Impfung dar. Sie wirkt nur gegen die Würmer, die zu dem Zeitpunkt der Verabreichung tatsächlich im Verdauungstrakt leben. Da sich die Hunde aber jederzeit wieder infizieren können, ist eine regelmäßige Entwurmung mit einem Breitspektrumpreparat zu empfehlen.

Für gewöhnlich reicht es, im Abstand von 3 Monaten zu entwurmen. Bei engem Kontakt zu Kindern und in Gebieten, die mit dem Fuchsbandwurm infiziert sind, ist es allerdings ratsam, alle 4-6 Wochen eine Entwurmung vorzunehmen.